Ich spiele Schach seit ich neun Jahre alt bin. Bitcoin kenne ich seit 2013.
Als ich zum ersten Mal das Whitepaper las, dachte ich nicht an Geld. Ich dachte an Eröffnungstheorie.
Schach hat eine Grundregel, die kein Anfänger versteht und jeder Meister verinnerlicht hat: Du spielst nicht gegen die aktuelle Stellung. Du spielst gegen die Stellung in zwanzig Zügen.
Bitcoin funktioniert genauso. Wer kauft, weil der Kurs heute steigt, verliert auf lange Sicht. Wer kauft, weil er die Struktur des Netzwerks in zehn Jahren versteht, gewinnt — oder verliert zumindest aus den richtigen Gründen.
Das Schachbrett hat 64 Felder. Das Bitcoin-Netzwerk hat 21 Millionen mögliche Einheiten. Beides sind geschlossene Systeme mit festen Regeln — und endlose Möglichkeiten innerhalb dieser Grenzen.
Was mich an beiden fasziniert: Es gibt keine Zufälligkeit. Jeder Zug hat Konsequenzen. Jede Transaktion ist dauerhaft. Fehler sind lehrreich, aber nicht rückgängig zu machen.
Das habe ich in meinen Büchern versucht zu beschreiben — nicht als Anlageberatung, sondern als Denkrahmen. Wie denkt man über Systeme, die sich nicht manipulieren lassen? Wie bewegt man sich in Spielen, die keine Schiedsrichter kennen?
Wer darüber nachdenken möchte: Band 1 gibt es in acht Sprachen — direkt hier auf dieser Seite.