In über 50 Jahren werde ich die gleichen Fragen gestellt. Ich beantworte sie gerne — aber ich beantworte sie jetzt einmal öffentlich, weil ich glaube, dass das nützlicher ist als die zehnte Einzel-E-Mail.

Die 5 Fragen, die ich am häufigsten bekomme:

1. „Ist eine Schweizer AG wirklich noch steuereffizient?" Ja — aber nur, wenn der Sitz stimmt. Kanton Schwyz: ~2% effektiver Körperschaftssteuersatz. Kanton Zürich: ~19%. Das ist kein Geheimnis, aber viele Berater wissen es nicht.

2. „Wie lange dauert die Gründung?" Bei uns: 48 bis 72 Stunden von Mandatserteilung bis aktive Einheit. Das ist die Realität — nicht die Bankdokumentations-Laufzeit, die nochmals 2–4 Wochen beanspruchen kann.

3. „Brauche ich einen Schweizer Direktor?" Gesetzlich nicht zwingend, aber aus Compliance-Gründen und für Bankbeziehungen fast immer empfehlenswert. Ein lokaler Executive Director mit Haftungsbereitschaft ist durch nichts zu ersetzen.

4. „Funktioniert das auch nach CRS und OECD Pillar Two?" Pillar Two betrifft Konzerne mit >750 Mio. EUR Umsatz. Private Familien-Holdings fallen in aller Regel nicht darunter. CRS ändert nichts an der Legalität — es macht nur die Transparenz verbindlich. Und das ist richtig so.

5. „Kann ich meine Privatbank-Beziehung mitbringen?" Manchmal. Meistens führen wir neu ein — mit Häusern, zu denen wir seit Jahrzehnten Vertrauen aufgebaut haben. Das ist ein Vorteil, kein Umweg.

Weitere Fragen? Ich antworte persönlich.