70% der Generationswechsel in Familienunternehmen scheitern nicht an der Struktur.
Sie scheitern an fehlender Vorbereitung der Struktur auf den Wechsel.
Das klingt abstrakt. Es ist es nicht. In fünfzig Jahren habe ich dasselbe Problem dutzende Male gesehen — in drei Varianten:
Variante 1: Die Struktur kennt nur eine Generation. Die AG ist auf den Gründer zugeschnitten. Er ist Direktor, er ist wirtschaftlicher Berechtigter, er ist die Bank-Beziehung. Wenn er nicht mehr kann: Stillstand.
Variante 2: Die nächste Generation weiss nicht, was existiert. Schweizer AG, irgendwo registriert, Bankverbindung bei einer Bank die inzwischen fusioniert wurde. Die Kinder erfahren davon beim Erbrechtsgespräch mit dem Notar. Zu spät für eine gute Lösung.
Variante 3: Die Struktur ist steuerlich aus der Zeit gefallen. Was 2005 optimal war, ist 2026 ein FATCA-Problem. Was 2010 als diskretes Vehikel konstruiert wurde, ist 2026 ein CRS-Meldeobjekt. Die Struktur steht — aber sie passt nicht mehr.
Die Lösung ist keine Rocket Science: Eine Struktur, die von Anfang an für den Wechsel gebaut ist. Zwei Direktoren statt einem. Eine Bankbeziehung, die auf die Gesellschaft läuft, nicht auf die Person. Klare Dokumentation, die ein Notar in zwanzig Jahren versteht.
Das kostet wenig. Es rettet viel.
Ich baue solche Strukturen seit 1976. Im Dezember werde ich 80 — und ich baue sie noch immer.
Wenn Sie für Ihre Mandanten eine Schweizer AG brauchen, die für den Generationswechsel vorbereitet ist: Eine direkte Nachricht genügt.