Seit Januar 2026 haben wir eine auffällige Anfragewelle aus Dubai, Singapur, Portugal und — neu — Irland.

Das ist kein Zufall.

Drei Entwicklungen erklären es:

OECD Pillar Two. Konzerne mit über 750 Mio. EUR Umsatz zahlen jetzt mindestens 15% globale Mindeststeuer. Das klingt nach Corporate News. Aber die Nachfrage nach Strukturen, die nicht unter Pillar Two fallen — weil sie schlicht zu klein sind — ist seit Anfang 2026 spürbar gestiegen. Familien-Holdings, die unterhalb dieser Schwelle liegen, suchen die eleganteste Lösung. Schweizer AG, Kanton Schwyz, ~2%.

UAE-Residenz-Boom. Seit 2022 sind Dubai und Abu Dhabi Ziel einer neuen Welle europäischer UHNWI. Viele von ihnen halten ihr produktives Vermögen weiterhin in Europa. Sie brauchen ein europäisches Vehikel, das bei Schweizer und deutschen Privatbanken als onshore gilt. Das ist die Schweizer AG.

CRS-Reporting-Anpassungen. Der Common Reporting Standard hat die Welt transparenter gemacht — was gut ist. Er hat aber auch dazu geführt, dass Familien, die bisher in Offshore-Strukturen saßen, nach Alternativen suchen, die compliant UND diskret sind. Das ist kein Widerspruch — das ist Kanton Schwyz.

Ob es in sechs Monaten noch so aussieht, weiss ich nicht.

Ob die Schweizer AG in zwanzig Jahren noch steht: ja.